Kategorie: Menschen mit Parkinson

  • Menschen mit Parkinson

    Menschen mit Parkinson

    B
    Roger Bannister
    Anthony Barber
    Ralph Barbieri
    Martin Bayne
    José Bernal
    Lindy Berry
    Nicholas Bethell, 4th Baron Bethell
    David B. Bleak
    Lionel Blue
    Mocky Brereton
    Bernard Buffet
    George H. W. Bush

    C
    Brian Cant
    Berugo Carámbula
    Roger Caron
    Humphrey Carpenter
    Don Chipp
    Dick Clark
    Richard Clements (journalist)
    Michael R. Clifford
    John Cornell
    Zelman Cowen
    Jordan Cronenweth

    Salvador Dalí

    D
    Bill Dana (pilot)
    Richard Derrick
    Basil D’Oliveira
    James Doohan
    Lindsay Dorrier
    Robert Dryden (actor)

    Ottfried Fischer

    F
    Jürg Federspiel
    Nosson Tzvi Finkel (Mir)
    Thomas R. Fitzgerald (judge)
    Michael J. Fox

    G
    Gerald Ganglbauer
    Rod Gantefoer
    Chris Garland
    Bill Geist
    Janie Lou Gibbs
    Kirk Gibson
    Billy Graham
    Allan Grant
    Brian Grant
    Grace Griffith
    Andrew Grove

    H
    Shay Healy
    Roy Heath
    Fergus Henderson
    Maxi Herber
    Tom Hickey (actor)
    Gordon Hillman
    Chester Himes
    George Hislop
    Peter Hoagland
    Margaret Hodges
    Peter Hofmann
    Bob Hoskins

    I
    Iacob Iacobovici
    Johnny Isakson
    Ishimoda Shō

    J
    Mary Jackson (actress)
    Frank Jenner
    Rita Joe
    Charlotte Johnson Wahl
    Martha Johnson (singer)
    Paulo José

    K
    Jerney Kaagman
    Wilhelm Kempff
    Ray Kennedy
    Guy Kibbee
    Michael Kinsley
    Arthur Koestler

    O
    Eugene O’Neill
    Christopher Orlebar
    Ozzy Osbourne

    P
    M. Scott Peck
    Donald Pederson
    Brent Peterson
    Ben Petrick
    Roger Peyrefitte
    Davis Phinney
    Michael Pitfield
    Bud Poilea
    Sam Posey
    Enoch Powell
    Larry Powers
    Vincent Price

    Linda Ronstadt

    R
    Hans Ras
    Michael Redgrave
    Leo M. Reinbold
    Janet Reno
    Edith Rigby
    Dorothy Comstock Riley
    Freddie Roach (boxing)
    Murray Rose (politician)
    Sinclair Ross
    Margaret Rule
    Sonia Rykiel

    S
    Sha’ari Tadin
    Rick Shapiro
    Ed Sikov
    Saadi Simawe
    Walter Sisulu
    Neddy Smith
    Chester Stranczek
    Paul Sturrock

    T
    Tan Boon Teik
    Jean-Louis Tauran
    A. J. P. Taylor
    Arthur Tedder, 1st Baron Tedder
    Nina Temple
    Richard Thompson (cartoonist)
    Pat Torpey
    Mirko Tremaglia
    Pierre Trudeau

    V
    Jay Van Andel
    Ivan Vaughan
    Iiro Viinanen
    Galina Vishnevskaya
    James Vorenberg

    Robin Williams

    W
    Stefan Weber
    John Farnsworth Wright
    Maurice White

    Quelle: Wikipedia

  • Joan Didion

    Joan Didion

    Die US-amerikanische Autorin starb 87-jährig an den Folgen einer Parkinson-Erkrankung. „Joan war eine brillante Beobachterin und Zuhörerin, die weise und subtil Wahrheiten über unsere Gegenwart und Zukunft verkündet hat“, teilte die Lektorin Shelley Wanger von Doubleday nach ihrem Tod mit. „Ihr Schreiben ist zeitlos und kraftvoll und ihre Prosa hat Millionen Menschen beeinflusst. Wir werden ihren Tod betrauern, aber ihr Leben feiern.“

    Joan Didion (5. Dezember 1934 – 23. Dezember 2021)
    © AP (Kathy Willens)

    Gerald Ganglbauer

  • Peter Hofmann

    Peter Hofmann

    Menschen mit Parkinson † 

    Anno 1994 entdeckte Hofmann an sich erste Anzeichen der Parkinson-Krankheit, konnte die Auswirkungen jedoch zunächst mit Hilfe von Medikamenten beherrschen und weiter als Sänger auftreten.

    Der 1944 in Marienbad (Tschechien) geborene Peter Hofmann spielte schon in seiner Jugend in einer Rock ’n‘ Rollband und betrieb erfolgreich Leistungssport (Stabhochsprung, Zehnkampf).
    Als Opernsänger wurde er vor allem in Wagner-Opern bekannt, in denen er nicht nur wegen seines kraftvollen Gesangs, sondern auch wegen seiner hünenhaften Erscheinung mit einer für einen Mann ungewöhnlichen Haarpracht auffiel.
    1976 gab er den Siegmund in der heute als Jahrhundertring (Richard Wagners „Ring des Nibelungen“) genannten Inszenierung von Patrice Chereau am „Grünen Hügel“ in Bayreuth. Statt der üblichen würdigen Herren im Schaffell mit Perücke sang ein blondgelockter durchtrainierter junger Bursch und tobte mit Jeannine Altmeyer über die Bühne. Anschließend kam es in den umgebenden Lokalen nicht nur zu Wortgefechten zwischen den traditionellen Wagnerianern und der gay community. Die Meinungen gingen  quer durch alle Generationen und Lager.

    Parallel dazu veröffentlichte er erfolgreich einige Platten („Rock Classics“), auf denen er bekannte Rock- und Popballaden interpretierte, die ihm zahlreiche Gold- und Platin-Schallplatten einbrachten.

    1990 sang er die Titelrolle im „Phantom der Oper“ in Hamburg.
    Er präsentierte seine eigene Show mit dem Titel „Hofmanns Träumereien“ und tourte mit internationalen Rock-Hits, Elvis-Presley-Titeln, deutschsprachigen Liedern und später auch Country-Musik durch Europa.
    Wie kaum ein anderer vor ihm wagte und schaffte er den Spagat zwischen klassischer Musik und Rock-, Pop- sowie Countrymusik.

    Parkinson. Diese Krankheit passt nicht zu mir.

    1994 entdeckte Hofmann an sich erste Anzeichen der Parkinson-Krankheit, konnte die Auswirkungen jedoch zunächst mit Hilfe von Medikamenten beherrschen und weiter als Sänger auftreten.
    Aufgrund seiner fortschreitenden Erkrankung gab er 2004 offiziell das Ende seiner Karriere bekannt. „Parkinson. Diese Krankheit passt nicht zu mir. Diese Krankheit passt zu niemandem“ – so überschrieb er sein Engagement für die Parkinson-Forschung, in der Hoffnung, dass die Erkrankung „schon bald niemandem mehr Grenzen setzen muss“. Seinen täglichen Kampf und den von mehr als 200.000 Leidensgenossen allein in Deutschland beschrieb er mit den Worten: „Sie stört und zerstört. Sie setzt immer enger werdende Grenzen.“
    Die letzten Jahre bis zu seinem Tode lebte er zurückgezogen mit seiner dritten Frau Sabine und der gemeinsamen Tochter.
    Im November 2010 verstarb Peter Hofmann an den Folgen einer Lungenentzündung.

    2012 erschien das Buch seines Bruders Fritz Hofmann: Peter Hofmann – Geschichten aus einem bewegten Sängerleben.

    Claudia Parenzan

  • Gerhard Amanshauser

    Gerhard Amanshauser

    Menschen mit Parkinson †

    Reisen im eigenen Zimmer

    Der 1928 geborene Dichter litt an Parkinson. Hätte er noch ein Buch schreiben können, hätte es – wie er selbst sagte – „Reisen im eigenen Zimmer“ geheißen. Diese Reisen führen ihn in Grenzräume zwischen klarem Geist und glühender Halluzination, durch die Zimmer der geheimnisvollen Villa am Festungsberg, an die Plätze seiner national-sozialistischen Jugend, zu den rauschenden Festen alter Freunde, in die fernen Länder der Gedankenreisen und die Abgrundwelten seiner Albträume.

    ›Den bedeutendsten unter Österreichs bisher unentdeckten Autoren‹, nennt ihn der österreichische Erfolgsautor Daniel Kehlmann. Karl-Markus Gauß hält ihn für einen der besten Essayisten Österreichs, und Kollege Thomas Bernhard hat einst über Amanshauser gesagt: ›Habe mich bei jedem Preisausschreiben beteiligt, hab allerdings nie einen gekriegt, ich hab sicher fünf oder sechs Mal beim Trakl-Preis eingereicht, den hat dann immer der Amanshauser gekriegt oder irgendwer. Ich bin ja oft zur Jugendkulturwoche gefahren, da haben sie dann vom Amanshauser zehn Gedichte gelesen, und von mir eines mit vier Zeilen, das war immer die Degradierung und die Rivalität, und dann will man gedruckt sein.‹

    Gerhard Amanshauser, geboren 2. Jänner 1928 in Salzburg, gestorben 2. September 2006 ebenda, ist in den Siebziger Jahren als Schriftsteller bekannt geworden (u.a. ›Schloss mit späten Gästen‹, Roman, Residenz Verlag 1975, verfilmt 1981 vom ORF). Seit 1996 legt die ›Bibliothek der Provinz‹ sein Gesamtwerk neu auf, mit ›Terrassenbuch‹, ›Mansardenbuch‹ und ›Fransenbuch‹ hat er Klassiker der modernen deutschsprachigen Literatur geschaffen. Zuletzt erschien im Residenz Verlag die Autobiographie ›Als Barbar im Prater‹. Sein literarisches Werk ist mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden.

    Gerhard Amanshauser gilt vor allem als Meister der Kurzprosa, des Essays und der Satire. Er hat sich immer vom zeitgenössischen Gesellschafts- und auch Literaturbetrieb distanziert. Bis auf wenige Reisen, nach China und Indien, hat er sein ganzes Leben in der Amanshauser-Villa am Festungsberg verbracht. Aus der selbstgewählten Isolation des Schriftstellers, ist krankheitsbedingt, eine erzwungene Isolation geworden.

    Ein letzter Film

    Reisen im eigenen Zimmer – Der Schriftsteller Gerhard Amanshauser Österreich 2006; Regie: Bernhard Braunstein, David Gross; 60 Min., deutsche OF, Quelle: www.daskino.at

  • Stefan Weber

    Stefan Weber

    Menschen mit Parkinson †

    Stefan Weber (* 8. November 1946 in Wien; † 7. Juni 2018)

    Der Drahdiwaberl Bandleader ist tot

    Die Jüngeren wissen vielleicht nicht, woher sie den Namen kennen sollten, für meine Generation war er der komplett überdrehte schrille Bandleader von Drahdiwaberl, schon zu Lebzeiten eine Legende, hatte er 1969 doch die „wildeste Band Österreichs“ gegründet und bei allen Auftritten ordentlich die Sau herausgelassen.

    Nun ist er tot, 71-jährig gestorben und ich hoffe, er kann es mit den Engerln wieder ausgelassen treiben, denn in den letzten Jahren hatte er mit dem Scheiß-Parkinson keinerlei Lebensqualität mehr. Ich weiss nur zu genau wovon ich spreche, von seiner Tochter Monika und im Vorjahr habe ich ihn noch im Spital besucht. Aber „Gespräch“ gab es leider keines. Mich haben nur zwei dunkle Augen angestarrt als ob er mich verstehen würde, aber seine Zunge konnte keine Worte mehr formen. Ich war bei ihm, um die Zusage zu erbitten, seinen „Parkinson Blues“ übersetzen und als Duett aufnehmen zu dürfen. Monika sagte mir danach, dass er sich gefreut habe und mit meiner Übersetzung und dem Projekt einverstanden sei. Das war Parkinson im letzten Stadium und ich habe lange darüber sinniert, wann es wohl bei mir so weit sein würde, – und das waren keine guten Aussichten.

    Schade, dass er seinen Blues nicht mehr auf der Parkinsong CD hören kann. Meine tiefe Anteilnahme geht an Monika und die Familie, aber jetzt hat ers wieder gut, da oben mit den Engerln, denn unten habens ihn doch nicht reingelassen. R.I.P. Stefan.

    Gerald Ganglbauer

  • Styrian of the day

    Styrian collects for research award „People with Parkinson’s can be rockstars“

    Gerald Ganglbauer has raised money for a new Parkinson research award with a music album.

    By Teresa Guggenberger, Kleine Zeitung (English translation)
    Ganglbauer wants to advance Parkinson’s research. Photo: Lucija Novak

    „I have an engine inside of me,“ says Gerald Ganglbauer. This engine has been tirelessly volunteering for years for Parkinson’s support. For this purpose, the Styrian released the album „Parkinsong Duets“ last year. Under the motto: „People with Parkinson’s can be rockstars“, bands like The Base from Graz recorded songs with people with Parkinson’s.

    With this project, which Ganglbauer carried out on a voluntary basis, not only Parkinson’s patients should be made visible. The real aim of the Styrian was to collect enough money by selling the album to be able to create an award for Parkinson’s research. And Ganglbauer has succeeded. The album was sold many times. With the net proceeds, the “Parkinsong Award” was now endowed with € 10,000. The research award will be presented for the first time on February 13th in Graz.

    The 61-year-old wants to give science an incentive to deal more intensively with the healing of this disease. The motivation for his projects rests in Ganglbauer’s personal dismay. In 2006, the then 48-year-old was diagnosed with Parkinson’s. Since then he has founded several self-help groups for Parkinson’s patients, including „Parkinsonline“ in Graz. „The meaning of your own life can change at every crossroad“, explains the Styrian his strong commitment.

    THE PERSON

    Gerald Ganglbauer was born in Graz on February 24, 1958. He studied communication science, journalism and media sociology. In 2006 Ganglbauer was diagnosed with Parkinson’s. Since then, the Styrian has been committed to public awareness and research into the disease.

    But Ganglbauer’s commitment goes beyond that. “When you get such a diagnosis, there is a growing need to make people understand how you feel,” he says. That is why Ganglbauer published his autobiography „Ich bin eine Reise“ (I am a journey). Behind this and other publications is the desire to give insights into the disease and to draw attention to it.

    The Parkinsong Award should not remain the Styrian’s last project. As long as his illness permits, Ganglbauer wants to keep the engine inside of him running and release a second album with duets to finance the award in 2022.

    CD TIP

    In 2019 Gerald Ganglbauer released the album „Parkinsong Duets“. There are duets that rock musicians have recorded with Parkinson’s patients. The net proceeds will go to the Parkinsong Award. parkinsong.org

    Original article in German language

  • Gisi Steinert

    Gisi Steinert

    I met John Langford through our web radio, where I do the breakfast show. He regularly dropped in, I liked his music, and so something like a friendship developed. When Gerald called for duets, I asked John, and he immediately said yes. He had previously done some charity performances and wanted to learn all about Parkinson’s. Last year I even visited him in England and got to know many more local supporters, which was great. I am a committed Parkinson’s Ambassador, and honorary member of Parkinsonline Austria. I suffer from Pd for twenty-six years myself. Thank you, John, and all the musicians who helped producing this song.Gisi Steinert, Germany

  • Uli Sajko

    Uli Sajko

    Well, by myself I’m singing the whole day long. So I thought that it won’t be a problem and agreed to sing a duet. I learned the words, rehearsed the song.
    Sorry! I forgot to explain: I don’t hear very well. In fact I hear very bad. It should become a problem.
    Never in my life did I sing so badly as in the studio with Johnny Schwarzinger.
    But Johnny? He was so calm, so sure that we will get there eventually.
    As a small present I gave him a chapbook with my poems and he liked them and had the idea for me to read one around his song.
    Together with his music it became a wonderful mix and I’m very happy and say many thanks to Johnny! He is truly a great singer/songwriter.

    Uli Sajko